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Absurde Energiewende! Altmaier will alte Solarkraftwerke massenhaft stilllegen

Sie werden nicht vom Staat subventioniert – daher müssen bis 2030 446.000 Solaranlagen vom Netz genommen werden. Sie könnten aber auch in den kommenden Jahren sauberen Strom erzeugen. Die Energiewende droht zu scheitern, da die Bürokratie der Minister auf unnötigen Renovierungsarbeiten besteht. Nach Atomkraft und Kohle besteht nun die Gefahr eines Auslaufens der Solarenergie.

Während der Reform des Gesetzes über erneuerbare Energiequellen (EEG) warnt die Solarindustrie davor, Solarsysteme vorzeitig abzuschalten, für die nach 20 Jahren keine Zuschüsse für Ökostrom mehr gewährt werden können. Laut einer vom Branchenverband BSW in Auftrag gegebenen Kurzstudie könnten in Deutschland bis 2030 bis zu 446.000 noch funktionsfähige Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 3,37 Gigawatt abgeschaltet werden. Dies würde der Nennleistung von entsprechen drei große Braunkohle- oder Kernkraftwerke. Die Studie ist bei der Deutschen Nachrichtenagentur erhältlich.

Die Lebensdauer von Sonnensystemen beträgt jedoch 30 Jahre und mehr. „Technisch gesehen wäre der weitere Betrieb dieser Solarstromanlagen, die in den 2000er Jahren gebaut wurden, jedoch noch mindestens zehn Jahre möglich und klimapolitisch sinnvoll“, sagte der Leiter von die Martin Ammon-Studie des Beratungsunternehmens EUPD Research.

Anfrage für teure Smart Meter – Der Bundestag kann die Rechnung jederzeit ändern

Das Bundeskabinett hat das EEG-Projekt des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier genehmigt (CDU) bereits verabschiedet, sucht der Bundestag derzeit nach Kompromissen. Ziel ist es, den Ausbau von Ökostrom zu beschleunigen. Aber es gibt viel Kritik von Energie- und Umweltverbänden sowie innerhalb der schwarz-roten Koalition. Ein Thema ist das Management von Solarsystemen und Windkraftanlagen, die nach 20 Jahren nicht mehr durch das Gesetz über erneuerbare Energiequellen (EEG) finanziert werden.

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„Die Mehrheit der Betreiber wird ihre Solarsysteme abschalten, sobald sie nach 20 Jahren nicht mehr subventioniert werden, weil ihr fortgesetzter Betrieb nicht mehr rentabel sein wird“, sagte Ammon. Grund dafür sind geplante neue Anforderungen für die Installation teurer Messtechnologien, sogenannte Smart Meter, sowie die Aufladung von selbst verbrauchtem Solarstrom mit dem Ökostromzuschlag. Wenn Sie eine Solaranlage auf dem Dach Ihres Hauses haben, zahlt sich die zusätzliche Investition möglicherweise nicht mehr für Sie aus.

Ohne amortisierte Solar- und Windkraftanlagen besteht die Gefahr eines „Ökostromdefizits“

Die Industrie fordert die Aufhebung der von Altmaier geplanten Ausweitung des Bedarfs an intelligenten Zählern – dies ist „unverhältnismäßig und ohne Mehrwert für die Netzstabilität“. Diese intelligenten Stromzähler zielen darauf ab, den Strombedarf und die Stromerzeugung besser in Einklang zu bringen, indem Produzenten, Netzbetreiber und Verbraucher über das Internet miteinander verbunden werden. Der Ökostromzuschlag gilt auch für die vor Ort verbrauchten Solarenergie verstößt aus Sicht der Industrie gegen EU-Recht.

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Die Bundesregierung will 2030 einen Anteil von 65% an Ökostrom. In diesem Jahr sind es bisher etwa 50%. Das GET-Projekt sieht vor, dass bis 2050 100% des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammen soll. Ohne den weiteren Betrieb der beeinträchtigten Solar- und Windkraftanlagen wäre Deutschland gefährdet. ein riesiges „Ökostromdefizit“ Berufsverbände benachrichtigen.

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Cynebald Drechslerg

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