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Bielefeld-Film zeigt, wie Betroffene mit HIV-Diagnose leben – Gottesdienst Dienstag: Erinnerung an den Welt-Aids-Tag – Bielefeld

„Wir müssen uns weiterhin daran erinnern, wie wichtig es ist, uns gegen Diskriminierung zu verteidigen“, sagt Peter Struck, Geschäftsführer der Bielefelder Aids-Hilfe. Tatsächlich bildet der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember eines jeden Jahres den Rahmen. Aufgrund der Koronasituation finden diesmal keine üblichen Veranstaltungen wie ein Informationsstand statt.

Die einzige öffentliche Veranstaltung ist ein Gottesdienst am Dienstag um 19 Uhr in der Süsterkirche. „In diesem Dokument möchten wir zurückblicken, wie die AIDS-Pandemie begann und was wir aus der Koronapandemie lernen können“, sagt Struck.

Ab Dienstagabend wird auf dem YouTube-Kanal Aids-Hilfe ein Film von Beate Middeke, Mitarbeiterin der Aids-Hilfe und Filmemacherin, ausgestrahlt. Es zeichnet ein persönliches Bild von vier Menschen, die mit HIV leben, und zeigt, „was es bedeutet, heute mit dieser Diagnose zu leben“. Die Diagnose ist schockierend, aber es gibt Möglichkeiten für die Betroffenen, sich damit abzufinden. „Heute kann man ein normales Leben führen, in dem der Wunsch nach Kindern wahr werden kann“, sagt Helga Groß-Rogge vom Gesundheitsministerium. Weil sich die medizinischen Möglichkeiten weiterentwickelt haben. Durch die Therapien sind die meisten Betroffenen nicht mehr ansteckend.

Eines der Gesichter der Kampagne und Protagonistin des Films ist die Sozialarbeiterin Johanna Verhoven, die für die Bielefelder Aids-Hilfe arbeitet. „Ich mache meine HIV-Infektion öffentlich, um zu zeigen, dass sie alle Bevölkerungsgruppen erreichen kann, und um eine Botschaft gegen Stigmatisierung zu senden“, sagt sie. Der Film zeigt auch ihren Mann, der nicht selbst infiziert ist. Da aufgrund der Koronasituation keine Spendenaktionen möglich sind, hofft Peter Struck, dass viele Bürger den AIDS-Dienst weiterhin unterstützen werden.

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Mallory Glasg

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