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„Charity“ Staffel 3 kommt: das Who is Who der ARD – People-Serie

Deutschlands aufregendste Fernsehklinik wird wiedereröffnet.

Die 3. Staffel der ARD-Serie „Charité“ beginnt am Dienstag (Doppelfolgen, dienstags um 20.15 Uhr).

Nach der zweiten Staffel, die der NS-Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gewidmet war, gibt es jetzt einen großen Zeitsprung – die Zeit um den Bau der Mauer im Jahr 1961 wird erzählt.

Eine schwierige Zeit für echte Berliner Wohltätigkeit. Der Kriegsschaden wurde beseitigt, aber es gibt einen wirtschaftlichen Mangel. Wichtige Medikamente und Technologien fehlen. Das Universitätsklinikum blutet in Bezug auf das Personal, da 500 seiner 4.000 Mitarbeiter die DDR verlassen.

Der Medizinhistoriker Professor Thomas Schnalke (62) über BILD: „Oft war am Montagmorgen auf der Station nicht klar, wie man die erste Schicht macht.“

Darüber hinaus tobt in Deutschland eine durch das Polio-Virus („Polio“) ausgelöste Epidemie mit mehr als 1.400 Todesfällen.

Im Zentrum der Serie steht die junge Ärztin Ella Wendt, die im Sommer 1961 ihren Dienst bei der Berliner Wohltätigkeitsorganisation aufnahm.

Sie sind die Stars der dritten Staffel „Charity“

BILD erklärt, wer in Staffel drei „Charity“ spielt – und welche historischen Modelle auf der Handlung basieren.

▶ ︎ Nina Gummich (30) spielt Ella Wendt.

Der Charakter der jungen Internistin ist fiktiv, ihre Mutter starb an Krebs. Sie hofft, Indikatoren im Blut zu finden, um die Krankheit früher zu erkennen. Gummich führt den Betrachter durch die sechs Folgen. Sie bei BILD: „Ich bin verantwortlich, halten Sie die Show zusammen.“


Nina Gummich als Ella WendtFoto: ARD / Stanislav Honzik

▶ ︎ Nina Kunzendorf (49) spielt Dr. Ingeborg Rapoport († 2017).

Die Kinderärztin war halbjüdisch und wanderte 1938 in die USA aus. 1950 kehrte sie nach Europa zurück und leitete ab 1958 den Dienst für Säuglinge und Frühgeborene der Wohltätigkeitsorganisation. Späte Anerkennung: Im Alter von 102 Jahren promovierte sie 2004 an der Universität Hamburg – nachdem ihr die Prüfung 77 Jahre zuvor als „Jüdin gemischter Rassen“ verweigert worden war.

▶ ︎ Uwe Ochsenknecht (65) spielt Professor Helmut Kraatz († 1983).

Kraatz gilt als wichtigster Gynäkologe der DDR. Obwohl er 1937 als Parteikandidat für die NSDAP registriert war, erhielt er 1948 eine Professur an der Humboldt-Universität zu Berlin – und übernahm 1951 die Leitung der Universitätsklinik für Frauen der Nächstenliebe .


Schauspieler Uwe Ochsenknecht

Schauspieler Uwe OchsenknechtFoto: dpa

▶ ︎ Philipp Hochmair (47) spielt Professor Otto Prokop (1921–2009)

Er ist einer der wichtigsten forensischen Pathologen des 20. Jahrhunderts. „Er ist ein großer Star in der Berufswelt, aber die Mehrheit der Bevölkerung kennt den Namen nicht“, sagt Philipp Hochmair über sein Alter Ego.

Prokop erfand viele neue Methoden, um Beweise zu erhalten, und feierte seine Erfolge in der Krebsforschung.


Professor Otto Prokop (Philipp Hochmair) genießt als Serologe einen hervorragenden Ruf. Aber sein Hobby ist Forensik

Professor Otto Prokop (Philipp Hochmair) genießt als Serologe einen hervorragenden Ruf. Aber sein Hobby ist ForensikFoto: ARD / Stanislav Honzik

Der dunkle Fleck in seiner Vita: Er autopsierte die Toten von der Wand, während die Stasi neben ihnen im Abteilungsraum stand. Als die neue Staffel der Nächstenliebe von November 2019 bis März 2020 in Prag gedreht wurde, war Corona gerade erst in Europa aufgetaucht.

Hochmair zu BILD: „Wir konnten die Serie gerade beenden. Die Sperrung erfolgte drei Tage nach Ende der Dreharbeiten. Zu diesem Zeitpunkt ahnte jedoch niemand, dass die Serie zum Zeitpunkt ihrer Ausstrahlung so gut passen würde. “

TV-Star: „In den ersten Folgen wird die Diskussion über Polioimpfungen diskutiert.“ Er weist darauf hin: „Es ist jetzt wegen Corona sehr aktuell.“

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Wazo Beumersd

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