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Corona belastet weiterhin das Gewicht: LEONIs Anteil gibt nach: LEONI bleibt in den roten Zahlen | Botschaft

Das Nettoergebnis war ein Defizit von 52 Millionen Euro, wie das im SDAX-Index notierte Unternehmen am Mittwoch in Nürnberg bekannt gab. Ein Jahr zuvor hatte LEONI einen Verlust von 88 Millionen Euro gemacht, so dass das Defizit zumindest etwas gedämpft werden konnte. LEONI wird derzeit renoviert.

Während der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 8% auf 1,06 Milliarden Euro zurückging, verzeichnete der Schweizer Franken einen weiteren operativen Verlust. Das um Spezialeffekte und Renovierungskosten bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes EBIT) betrug minus 8 Mio. €. Das Defizit betrug vor einem Jahr weniger als 15 Millionen Euro.

CEO Aldo Kamper stellte klar, dass die Situation angesichts der aktuellen Infektionsrate weiterhin äußerst fragil ist und dass die Pandemie LEONI in den kommenden Monaten weiterhin vor große Herausforderungen stellen wird. Aufgrund der dauerhaften Risiken von Covid-19 vertraut der Konzern immer noch nicht auf eine genaue Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Kurz nach Handelsbeginn war die LEONI-Aktie noch im Aufwärtstrend, wurde dann aber rot und beendete die XETRA-Sitzung um 1,29% auf 6,11 EUR. Im laufenden Jahr sind die Lagerbestände um rund 40% gefallen; Längerfristig, mit weniger als 90% in den letzten drei Jahren, sieht es viel schlimmer aus.

Auf der anderen Seite konnte LEONI angesichts des aktuellen Spar- und Umstellungsprogramms positive Entwicklungen verzeichnen. Maßnahmen zur Erreichung des Bruttokostensenkungsziels von 500 Millionen Euro pro Jahr ab 2022 wurden bereits Ende des dritten Quartals umgesetzt und waren daher viel früher als ursprünglich geplant geplant. Die Auswirkungen des Programms hängen jedoch von der Entwicklung des Volumens und anderen möglichen negativen Folgen von Covid-19 ab.

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Die freien Mittelzuflüsse entwickelten sich ebenfalls positiv. Nach weniger als 10 Millionen Euro im Vorjahr war der Mittelzufluss mit über 64 Millionen Euro wieder positiv. Die Kennzahl ist für Investoren und Analysten besonders wichtig, da sie Informationen über die Finanzkraft eines Unternehmens liefert. Wenn es negativ ist, wird das Geld verbrannt.

Unabhängig davon wies LEONI darauf hin, dass die Erholung des Automobilmarktes bisher den Annahmen des Restrukturierungskonzepts entspricht. Obwohl sich im dritten Quartal in mehreren Märkten eine noch schnellere Erholung abzeichnete als ursprünglich angenommen, ist die weitere Entwicklung des Automobilmarktes angesichts der Infektionssituation mit „erheblichen Unsicherheiten“ behaftet. dynamische Welt.

Bisher habe sich die allmähliche Erholung bis ins laufende vierte Quartal fortgesetzt, sagte Kamper in einer Telefonkonferenz. Die derzeitige Infektionswelle könnte jedoch in Zukunft Druck auf die Nachfrage ausüben, warnte er.

Aus Sicht von Marc-René Tonn vom Analystenhaus Warburg Research ist das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) auf Konzernebene nahezu ausgeglichen, der Geschäftsbereich Verkabelungssysteme (WSD) wächst jedoch weiterhin schwach .

Im dritten Quartal waren sowohl die Verkäufe der Wiring Systems Division (WSD) als auch der Cable Division (WCS) rückläufig. Während LEONI beabsichtigt, sich auf den größeren, aber in letzter Zeit deutlich verlustreichen Geschäftsbereich Verkabelungssysteme zu konzentrieren, erwägt die Gruppe seit Mitte 2019 den Verkauf des kleineren Geschäftsbereichs Kabel. LEONI erwartet höhere Erträge im Bereich Verkabelungssysteme.

Es gab wenig Nachrichten über einen möglichen Verkauf oder Teilverkauf der Kabelsparte, die aufgrund der Turbulenzen an den Finanzmärkten vorübergehend ausgesetzt wurde. Das Teilverkaufsszenario wird fortgesetzt, und es werden Vorbereitungen getroffen, um Einheiten unabhängig einzurichten, erklärte LEONI. Kamper bestätigte, dass „in verschiedenen Bereichen ein unterschiedliches Interesse besteht“. Das aktuelle Umfeld macht es schwierig, schnell zu verkaufen.

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LEONI ist seit einiger Zeit in rauen Gewässern. Neben der Autopause und einigen hausgemachten Problemen trat die Koronapandemie im Jahr 2020 auf. Eine staatlich garantierte Kreditlinie von 330 Millionen Euro hat zumindest etwas Luft gegeben An die Firma. Finanzdirektorin Ingrid Jgering hat nun darauf hingewiesen, dass LEONI derzeit keine anderen staatlichen Hilfsprogramme sucht und derzeit vollständig finanziert ist.

/ eas / mne / jha /

NRNBERG (dpa-AFX)

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Bildquellen: Leoni

Mallory Glasg

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