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Corona-Beschlüsse: Diese Regeln gelten ab Montag für Restaurants, Reisen, Kontakte – Innenpolitik

Dieser November wird grau sein …

Das Ziel vor dem Krisenwechsel zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Ministerpräsidenten war klar: Familien und Freunde sollten sich zu Weihnachten ohne allzu große Angst wieder treffen können. Dafür sollte sich jeder zunächst erheblich einschränken.

Die neuen Regeln stehen kurz vor dem Ende im Frühjahr. Sie werden voraussichtlich am 2. November in Kraft treten – und gelten zunächst bis zum Monatsende.

Merkel machte auf der Pressekonferenz deutlich: „Wir müssen verhindern, dass wir in einen akuten Gesundheitsnotfall geraten. Wir müssen handeln – jetzt! »Bei 75% der Infektionen wissen Sie nicht mehr, woher sie kommen!

Sein Ruf: „Vermeiden Sie Reisen – auch mit Ihrer Familie, Verwandten und Freunden.“

Die Kurve für Neuinfektionen wird voraussichtlich abnehmen. Und sie forderte die Bürger auf, gesund zu sein und vorsichtig zu handeln.

„Wir brauchen begrenzte nationale Anstrengungen“, fasst Merkel zusammen. Wir wollen im Dezember das öffentliche Leben wieder aufnehmen können.


Saarpremier Tobias Hans (CDU) am VideoschalterFoto: instagram / tobiashans

Und das gilt ab nächsten Montag

Schulen und Tagesstätten bleiben geöffnet: Die Staats- und Regierungschefs des Landes und Merkel waren sich einig, dass Schulen und Tagesstätten weiterhin geöffnet bleiben.

Strengere Kontaktbeschränkungen: Bund und Länder wollen den privaten Kontakt erneut deutlich einschränken. Ab Montag dürfen sich nur noch Personen aus zwei Haushalten im Freien treffen. Die Anzahl ist auf maximal zehn Personen begrenzt. Dies gilt laut Beschluss „sofort“.

Das Motto lautet: KONTAKTE REDUZIEREN – auf das absolute Minimum!

▶ ︎ Feiern: „Gruppen von Menschen, die an öffentlichen Orten, in Wohnungen und in privaten Einrichtungen feiern, sind angesichts der ernsthaften Lager in unserem Land nicht akzeptabel. Die Bundesregierung und die Bundesländer arbeiten zusammen, um die Kontrollen zu verstärken “, heißt es in dem Resolutionsdokument.

Reise: Darüber hinaus wird die Bevölkerung gebeten, keine „unnötigen“ privaten Reisen zu unternehmen. Es bedeutet wörtlich: „Dies gilt auch (…) für nationale Tagesausflüge.

Sport: Die Fitnessstudios, Schwimmbäder und Spaßpools sind geschlossen. Amateursportaktivitäten werden unterbrochen, so dass Vereine nicht mehr trainieren dürfen. Einzelne Sportarten wie Joggen alleine sind weiterhin erlaubt.

Profisport: Angesichts der dramatisch steigenden Zahl von Koronainfektionen wollen Bundes- und Landesregierungen den Profisport erst im November ohne Zuschauer zulassen.


Merkels Lockdown Light - Infografik

Dienstleistungen: Körperpflegedienstleister wie Kosmetikstudios, Massagebüros, Tätowierungsstudios und ähnliche Unternehmen werden geschlossen, da in diesem Bereich physische Nähe unerlässlich ist. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logotherapie sowie Podologie / Fußpflege sind weiterhin möglich. Friseursalons bleiben gemäß den bestehenden Hygieneanforderungen geöffnet.

Gastronomie: Restaurants, Bars, Clubs, Discos und Pubs sind geschlossen. Die Lieferung und Abholung von Lebensmitteln für den Eigenverbrauch ist ebenfalls gestattet. Kantinen sind ebenfalls zum Öffnen berechtigt.

Freizeit: Die Freizeiteinrichtungen sind vom 2. November bis Ende des Monats geschlossen.

● Theater, Opernhäuser, Konzertsäle und ähnliche Einrichtungen

● Messen, Kinos, Themenparks und Freizeitanbieter (Indoor und

außerhalb), Spielhallen, Casinos, Wettbüros und andere

Einrichtungen

● Prostitutionszentren, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

● Freizeit- und Amateursportarten außer Einzelsportarten

allein, zu zweit oder mit dem eigenen Haushalt an und an allen öffentlichen Orten

und private Sportanlagen,

● Schwimmbäder und Vergnügungspools, Saunen und Thermalbäder,

● Turnhallen und ähnliche Einrichtungen.

▶ ︎ Dienstleistungen: Im Auflösungsdokument wird nichts ausdrücklich erwähnt. Merkel machte nach dem Treffen klar: Die Kirchen bleiben offen.

Einzelhandelsgeschäft: Im Einzelhandel sollten für jeden Kunden 10 Quadratmeter Fläche berücksichtigt werden. Zuvor sprachen wir über 25 Quadratmeter.

Neue Koronahilfe: Die Bundesregierung plant eine milliardenschwere Nothilfe für Unternehmen, die von vorübergehenden Schließungen betroffen sind, um das Coronavirus einzudämmen. Umsatzverluste müssen erstattet werden, Finanzhilfen müssen ein Volumen von bis zu zehn Milliarden Euro haben.

Bundespolizei zur Kontrolle der Regeln: Innenminister Horst Seehofer (71, CSU) zieht Tausende Bundespolizisten zurück, um Regelverstöße zu sanktionieren. Es sollte sogar durch eine Schleierfahndung überprüft werden.

Seehofer bei BILD: „Überwachungsmaßnahmen sind entscheidend für den Erfolg der neuen Verordnung. Zu diesem Zweck wird die Bundespolizei in Absprache mit den Bundesländern Tausende von Agenten einsetzen. Dies gilt vor allem für Großstädte und Hotspots. „“

Am Donnerstagmorgen wird Merkel im Bundestag eine Regierungserklärung zur Koronakrise abgeben.

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Baldwin Blomgrens

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