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Coronavirus: Mutation im Nerz „nicht unbedingt besorgniserregend“

Es ist schwierig festzustellen, wie sich solche Änderungen auf den Kontakt mit Menschen auswirken. Dies gilt beispielsweise auch für die seit langem bekannte D614G-Mutation in Protein S. Dies ist wahrscheinlich eine Veränderung, die die Stabilität des S-Proteins erhöht und somit den Erreger infektiöser macht. „Dies ist beim Menschen jedoch noch nicht endgültig bewiesen“, sagt Bergthaler. Was die Nerzvariante macht und was sie macht, ist noch verschwommener.

Infektionen in Nerzfarmen, einschließlich der gegenseitigen Übertragung zwischen Tieren und Menschen, waren im September Gegenstand eines wissenschaftlichen Artikels einer niederländischen Forschungsgruppe. Damit wurden alle infizierten Bestände getötet. Dänemark hat nun beschlossen, die drastische Entscheidung zu treffen, alle Nerzfarmen zu schließen.

Laut lokalen Behörden könnte die Verbreitung der SARS-CoV-2-Variante Auswirkungen auf mögliche zukünftige Corona-Impfstoffe haben. „Es ist schwer vorstellbar, dass zukünftige Impfstoffe aufgrund einer einzigen Mutation unwirksam sein werden“, sagte Bergthaler, der auch „keinen Grund“ sieht, über den Ursprung einer neuen Krankheit oder „Covid-20“ zu sprechen. „wegen der falschen Informationen.

500 zu übertragende Viren

Bergthaler und seine Kollegen sammeln seit einiger Zeit genetische Informationen über das SARS-CoV-2-Virus in Österreich, vergleichen sie und ziehen Schlussfolgerungen über die Ausbreitungsmechanismen. Dies geschieht in einem interdisziplinären Netzwerk mit Experten der medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck, der Universität Wien, der Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGES) und vielen anderen österreichischen Institutionen und Partnern. International.

Das Team konnte kürzlich mit großer Aufmerksamkeit der Medien zeigen, dass für die Infektion mit dem neuen Virus eine durchschnittliche Übertragung von etwa 500 bis 1.000 Viren erforderlich ist. „Diese Zahl ist ein Teil des Puzzles, der einen quantitativen Maßstab darstellt“, sagt Bergthaler. Er weist darauf hin, dass es durchaus sinnvoll ist, die bekannten Maßnahmen zu verwenden, um die Anzahl der Viren zu verringern, mit denen man möglicherweise in Kontakt kommen könnte.

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Bisher hat die Gruppe das gesamte Genom von 747 SARS-CoV-2-Viren aus Proben aus Österreich entschlüsselt und unter https://cemm.at/sars- zugänglich gemacht. cov-2. Die meisten davon sind Proben aus der frühen Phase der Epidemie in diesem Tiroler Land oder den ersten Wiener Clustern. „Jetzt kommen immer mehr Proben aus den letzten Wochen und Monaten hinzu“, sagte Bergthaler.

In Zusammenarbeit mit der Favoriten-Klinik wird derzeit die Entwicklung des Virus bei Patienten auf der Intensivstation während mehrerer Wochen der Behandlung erforscht. „Es gibt eine gewisse Dynamik viraler Mutationen im Laufe der Zeit, und diese ist immer noch sehr schlecht verstanden“, erklärt der Forscher. Diese Forschung könnte wichtige Informationen darüber liefern, ob das Virus reagieren könnte, indem es die hoffentlich bald verfügbaren therapeutischen Medikamente ändert.

Das Team geht auch auf Fragen ein, wie einzelne Schutzmaßnahmen den Übertragungsprozess verändern. Es ist klar: „Keine einzelne Maßnahme kann die Infektion vollständig stoppen, aber alles zusammen hat einen quantitativen Effekt.“ Darüber hinaus wird die Hypothese geprüft, ob eine erhöhte Anzahl von Viren, denen eine Person anfänglich ausgesetzt ist, auch zu einem Krankheitsverlauf unterschiedlicher Schwere führt. Internationale Tiermodelldaten zeigen laut Bergthaler: „Wir glauben, dass wir mit unseren Berechnungen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können.“

Baldwin Blomgrens

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