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Coronavirus: RKI ändert die deutsche Teststrategie entscheidend – wer wird derzeit auf Sars-CoV-2 getestet?

„Test, Test, Test“ war das Motto des Kampfes gegen Corona in Deutschland – bis jetzt. Aber es gibt Grenzen. Das Robert Koch Institut (RKI) hat nun die Kriterien für Koronatests angepasst.

  • das Coronavirus *Die Pandemie ist seit Monaten eine Herausforderung für Deutschland.
  • Corona-Tests * sind ein wichtiger Bestandteil der Sars-CoV-2-Kontrollstrategie.
  • Wer warnt vor Herbst und Winter Robert Koch Institut * (RKI) vor einer Überlastung – die Folgen.

Berlin – Corona-Tests waren am Anfang des Korona-Pandemie In Deutschland eher selten, sind die Kriterien hoch. Um jedoch eine Infektion mit dem Sars-CoV-2-Coronavirus nachzuweisen, galt und gilt das sogenannte Der PCR-Test als Goldstandard.

Inzwischen gehören Corona-Test fast zum Alltag. Im Sommer können Reisende, die an die Grenze zurückkehren, hoffen, kostenlos reisen zu können Sars-CoV-2-Test Lassen. Deutsche Labors haben modernisiert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) können in Deutschland pro Tag 289.310 Koronatests durchgeführt werden – während der Woche wäre dies theoretisch 1.900.642 PCR-Tests möglich. Laut dem Managementbericht von RKI (4. November) wurden letzte Woche 1,4 Millionen PCR-Tests durchgeführt.

Aber die deutschen Labors stoßen langsam an ihre Grenzen. Bereits im August forderten Experten eine neue Corona-Teststrategie. Die Tests sind wichtig, um die Situation in Deutschland und das Auftreten von Infektionen sicher und genau zu erfassen. Aber die Labore beschwerten sich bereits über Gerätemangel und es gab auch einen Mangel an Personal. Die Kapazitäten des Labors sind jetzt erschöpft. Darüber hinaus gibt es derzeit eine Verzögerung bei der Auswertung von PCR-Proben, berichtet der RKI.

RKI: Die Corona-Testfunktionen sind begrenzt

Es gibt Einschränkungen der Corona-Testoptionenunterstreicht den RKI. Angesichts der wachsenden Zahl von Koronafällen in Deutschland ist es schwierig, alle mit Erkältungssymptomen wie Husten oder Schnupfen und Halsschmerzen auf Sars-CoV2 zu testen. In den Wintermonaten würde bis zu drei Millionen Erwachsene und Kinder pro Woche benötigen getestet werden, berechnet der RKI. Und es basiert auf Zahlen aus den letzten Jahren der Arztpraxis. Allein mit Kindern von 0 bis 15 Jahren erwarten wir ein Testvolumen von 900,00 und 1,5 Millionen Tests pro Woche.

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Drei Millionen Tests pro Woche – „das ist weder möglich noch notwendig“, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Dienstag in Berlin, berichtet die Nachrichtenagentur dpa sind nach Ansicht des RKI weder notwendig noch notwendig. Deshalb hat der RKI seine Corona-Testkriterien für Herbst und Winter 2020/21 personalisiert. Darüber hinaus hat der Schutz schutzbedürftiger Gruppen und Hochrisikopatienten Priorität. Laut RKI gibt es auch „ÜberausbreitungEreignisse, die besonders in der Lage sind, die Inzidenz schnell zu erhöhen.

Symptome, Zugehörigkeit zu a Risikogruppe und das Wahrscheinlichkeit, Coronavirus ausgesetzt zu sein (Expositionswahrscheinlichkeit) sind nun wichtige Kriterien für einen Koronatest. Wenn mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt ist, empfiehlt das RKI die Durchführung eines Tests. Neu Die RKI-Richtlinie ist eine Empfehlung für Ärzte.

Neue RKI Corona Testkriterien

  • schwere Symptome (Bronchitis oder Lungenentzündung, Atemnot oder Fieber)
  • Geruchs- und / oder Geschmacksstörung
  • bei unklaren Symptomen und Kontakt mit einem nachgewiesenen Covid 19-Fall

Bei milderen Symptomen einer Atemwegserkrankung sollten gemäß der RKI-Empfehlung Personen nur in Zukunft getestet werden:

  • in dem Zu einer Risikogruppe gehören
  • wenn du arbeitest Krankenpflege, Arztpraxis oder Krankenhaus
  • Kontakt mit einem bewährten Covid-19-Fall
  • Kontakt zu Hause oder mit einer Gruppe von Menschen mit akuten Symptomen ungeklärter Ursache
  • Reisende, die aus einem Risikogebiet oder einem Gebiet mit hoher lokaler Inzidenz zurückkehren (> 35/100 000)
  • Bleiben Sie in engem Kontakt mit vielen Menschen wie Lehrern, Ausbildern oder Erziehern oder mit Hochrisikopatienten

„Wir sind immer noch mitten im Marathon“, sagte Schaade laut dpa. Er forderte die Bürger auf, sich an den Verhaltenskodex zu halten. Wenn die Zahl der Fälle so schnell wie bisher weiter ansteigt und sich in zehn Tagen verdoppelt, würde es bis Weihnachten 400.000 Fälle pro Tag geben, sagte er.

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Coronavirus – Was ist ein PCR-Test?

EIN PCR-Test (Polymerasekettenreaktion / Polymerasekettenreaktion) wird verwendet, um eine aktuelle Coronavirus-Infektion nachzuweisen. Diese in Deutschland entwickelte Viruserkennungsmethode gilt nach wie vor als „Goldstandard“.

Zum PCR-Tests Proben werden aus dem Rachen oder aus der Nasenhöhle entnommen. Im Labor wird ein PCR-Test durchgeführt, um festzustellen, ob Erbgut (RNA) des Erregers SARS-CoV-2 im Abstrich vorhanden und es liegt eine Infektion mit dem Coronavirus vor. Es sind auch isoliert Gurgeln Sie Wasserproben benutzt. Der Prozess ist sehr empfindlich und daher präzise, ​​braucht aber Zeit. Der PCR-Test sagt nichts darüber aus, in welchem ​​Infektionsstadium sich der Patient befindet oder wer Symptome von Covid-19 zeigt.

Machen Sie es ohne Sperren und verlassen Sie sich nur auf den Schutz gefährdeter Gruppen? Die Virologin Sandra Ciesek lehnt diese Strategie in der neuen Folge des NDR Corona-Podcasts ab. Die Virologische Gesellschaft um Christian Drosten hat ebenfalls gesprochen. (ml) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Liste der Abschnittslisten: © Daniel Bockwoldt / dpa

Baldwin Blomgrens

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