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Die Verlierer der Erholung um Ilsanker und Da Costa

Da die lange Serie von Unentschieden die Stimmung der Profis bei Eintracht Frankfurt untergrub, ist die Euphorie nach zehn Punkten in den letzten vier Spielen vor dem DFB-Pokalspiel bei Bayer Leverkusen jetzt noch größer. (DFB-Pokal: Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt, 20.45 Uhr im LIVETICKER)

„Wir haben lange gebraucht, um uns zu finden“, sagte er Sportdirektor Fredi Bobic im CHECK24 Doppelpass fest. Trainer Adi Hütter bastelte ein paar Wochen herum, bis er mit zwei Spielmachern hinter Stürmer André Silva sein derzeit ideales System fand.

Das Ergebnis: Die Frankfurter sind spielerisch stärker, entwickeln mehr Torgefahr, haben insgesamt ein deutlich besseres Gleichgewicht gefunden, sind einfach erfolgreicher und träumen daher wieder von Europa. (DFB-Pokal Ergebnisse und Zeitplan)

In den letzten Spielen hat sich Hütter hauptsächlich auf eine Linie von 13, 14 Spielern verlassen, die sich in der Startaufstellung abwechselten. Neben André Silva stachen Amin Younes, Aymen Barkok, Makoto Hasebe und Djibril Sow hervor.

Andererseits gibt es Profis, die in den letzten Wochen wenig oder gar kein Glück hatten. SPORT1 zeigt die fünf Verlierer aus der Wiederaufnahme der Einheit.

Dominik Kohr startet nicht

Eintracht Frankfurt hat vor Beginn der Saison 2019/20 rund 8,5 Millionen Euro für Dominik Kohr an Bayer Leverkusen überwiesen. Der gebürtige Trier befand sich nach dem Neustart im Mai zum ersten Mal in der Startaufstellung und galt als einer der Gewinner der Vorbereitung.

Aber nach einer etwas gedämpften Leistung war Kohr auch gegen seine früheren Vereine Leverkusen und Augsburg schnell wieder draußen. Der 26-Jährige durfte nur wenige Minuten teilnehmen. „Wir freuen uns, dass sich Djibril Sow gut entwickelt und Sebastian Rode jetzt hier ist. Für andere Spieler wird es unangenehmer“, sagte Hütter, als er gefragt wurde SPORT1.

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Für Kohr kann es nicht so weitergehen, etwa 255 Minuten sind nicht genug. Bobic betonte öfter: „Kein Spieler ist unverkäuflich.“ Wird es in dieser Person Bewegung geben, wenn ein gutes Angebot gemacht wird?

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Danny da Costa wollte im Herbst gehen

Die Beziehung zwischen Danny da Costa und Hütter ist seit langem angespannt. Er ist nicht mehr zwischen dem Rechtsverteidiger, der nach einer guten Saison 2018/19 leise von der Nationalmannschaft geträumt hat, und dem Trainer von Eintracht.

Der 27-Jährige war erst am ersten Spieltag gegen Bielefeld in der Startaufstellung, wurde aber in der Pause ausgewechselt. „Wenn ich einen Spieler zur Halbzeit ausziehe, muss er furchtbar schlecht gespielt haben“, sagte Hütter damals und definitiv ein internes Erdbeben ausgelöst.

EIN Geplanter Transfer zum FC Schalke 04 fehlgeschlagen, jedoch war die Verzögerung vor dem Schließen des Übertragungsfensters zu kurz. Nach SPORT1-Informationen, der Umzug nach Gelsenkirchen ist kein Problem mehr. Aber auch ein Aufenthalt in Frankfurt, wo Costa nur zwischen der Bank und der Tribüne hin und her pendelt, ist schwer vorstellbar.

Hütter sagte, er habe „kurz“ mit dem Verteidiger gesprochen, aber insgesamt fasste der Trainer angesichts der sicherlich unbefriedigenden Situation trocken zusammen: „Die Freude eines Menschen ist der Schmerz eines anderen.“ An Erik Durm, auf dem der Trainer ist SPORT1-Anforderungen als der derzeit „körperlich stärkste“ Spieler in Eintracht, Derzeit gibt es keine Passage.

Stefan Ilsanker konnte das Vertrauen nicht rechtfertigen

Hütter begründete Stefan Ilsankers Kader hauptsächlich mit seiner Interpretation der Position. Er ist der einzig wahre Sechser im Team. Doch der Österreicher hat seine Rolle als „Wellenbrecher“ vor der Abwehr selten erfüllt, nachdem Hütter nach seinen beiden Fehlern bei der 1: 2-Niederlage in Wolfsburg den Schnitt gemacht hatte.

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Das Spiel der Einheit ist eines davon Makoto hasebe, Sebastian Rode und Djibril Sow im Zentrum eine dynamische und insgesamt unterschiedliche Struktur, die Lücken zwischen den Teams sind nicht so groß. Ergebnis: Der Gegner hat weniger Chancen, Double Zero war auf der rechten Seite. Ilsanker ist derzeit ganz hinten im Rudel.

Almamy Touré nutzt sein Potenzial nicht regelmäßig

Die Persönlichkeit von Almamy Touré lässt Hütter manchmal verzweifeln. Wie SPORT1 Der 50-Jährige weiß das und kann die Schwankungen in der Leistung des Rechtsverteidigers nicht erklären.

Nach zwei starken Spielen zu Beginn der Saison baute der Franzose viel ab und befand sich auf der Tribüne. In jüngerer Zeit wurde Touré erneut ausgewechselt, aber sowohl für sich selbst als auch für da Costa: Es gibt derzeit keine Möglichkeit, Durm zu überholen. Und selbst wenn der Weltmeister schwächer wird, braucht Touré die Konstanz, die bisher nicht bewiesen wurde.

Steven Zuber konnte Kostics Versagen nicht für sich nutzen

Die ersten Ansätze waren vielversprechend. Als Filip Kostic eine schwerere Knieverletzung erlitt, war Steven Zuber dabei und beeindruckte besonders den ehemaligen Verein TSG Hoffenheim mit einem starken Pass.

Aber nachdem der 29-Jährige keinen Schwerpunkt mehr setzen konnte, war sein letzter Startplatz XI vor zwei Monaten. Er kann jetzt im Pokalspiel gegen Leverkusen eingesetzt werden, schließlich muss Kostic seine Sperre für die rote Karte noch absitzen. Aber um in naher Zukunft einen festen Platz zu erobern? Für das Quintett wird es ziemlich schwierig.

Kirsa Froste

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