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Erdbeben in der Ägäis: in der Türkei tot und verletzt

Ein starkes Erdbeben traf die Westtürkei und Teile Griechenlands. Türkische Medien berichten von mehreren Toten und rund 120 Verletzten. Außerdem wurden Menschen begraben. Es gab isolierte Tsunamis.

Nach einem schweren Erdbeben in der Ägäis deuteten erste Berichte auf mehrere Tote und Verletzte in der Türkei hin. Schäden wurden auch in Griechenland gemeldet.

Das Seismologische Zentrum Europa-Mittelmeer hat vorläufig die Stärke des Erdbebens angegeben 6.9. Das Epizentrum lag 13 Kilometer nordnordöstlich der griechischen Insel Samos. Nach Angaben der türkischen Katastrophenschutzbehörde konzentrierte sich das Erdbeben in einer Tiefe von 16,5 Kilometern auf die Ägäis.

Viele Menschen begraben

Nach dem Erdbeben stürzten mehrere Gebäude ein und Menschen wurden in der Westtürkei begraben. Laut türkischen Medien starben mindestens vier Menschen. 120 Menschen wurden verletzt, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca auf Twitter. Der Fernsehsender TRT sendete Aufnahmen von eingestürzten Wohnhäusern und Staubwolken über der Stadt Izmir. Während des Erdbebens wurde auf den Straßen Panik gemeldet und die Telefonverbindungen wurden unterbrochen.

Das Innenministerium sprach von sechs zerstörten Gebäuden und Bürgermeister Tunc Soyer von 20 Gebäuden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums waren 38 Krankenwagen, zwei Rettungshubschrauber und 35 medizinische Teams im Einsatz. Über die genauen Umstände war zunächst nichts bekannt. Die Anerkennungsarbeit wurde fortgesetzt, sagte der türkische Umweltminister Murat Kurum. Mehrere Menschen seien aus den Trümmern gerettet worden, sagte er.

Das Zittern war bis nach Istanbul, in die griechische Hauptstadt Athen und nach Bulgarien zu spüren. Auf Samos flohen Menschen aus ihren Häusern und es wurden Schäden an Gebäuden und Straßen gemeldet. Gouverneur Yannis Stamoulis forderte die Bürger auf, sich von Gebäuden fernzuhalten, da es immer noch Nachbeben gibt. Laut einem Krankenhaus in Samos wurden vier Personen wegen geringfügiger Verletzungen behandelt.

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Tsunami-Warnung

In der kleinen Stadt Vathy gab es einen Tsunami. Griechische Fernsehsender zeigten Aufnahmen der überfluteten Küstenpromenade, an der Wasser Autos wegwusch. Die überfluteten Straßen sind auch auf Fotos aus Seferihisar in der Türkei zu sehen. Dort hätte auch ein kleiner Tsunami geschlagen.

In einem Interview mit TRT warnten Experten vor einem möglichen zusätzlichen Tsunami. Das Deutsche Geowissenschaftliche Forschungszentrum (GFZ) in Potsdam informierte ebenfalls über das „gewaltsame Erdbeben mit Tsunami“. Nach GFZ-Berechnungen erreichten die Wellen Höhen von über 1,5 Metern. Sie könnten möglicherweise drei Meter hoch an der Küste erreichen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sprach die Menschen in einem Tweet an. Helfen Sie auf jeden Fall den vom Erdbeben Betroffenen. Der Präsident des Rates der EU, Charles Michel, bot den beiden betroffenen Ländern die Hilfe der Europäischen Union an. „Meine Gedanken sind bei allen Beteiligten“, schrieb Michel auf Twitter. „Die EU ist bereit, Unterstützung zu leisten.“


Baldwin Blomgrens

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