Economy

Erworbene Vernachlässigung seitens der Anleger könnte zu weiteren Turbulenzen führen

Dax-Kurve im Handelsraum in Frankfurt

Die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie steht weiterhin im Mittelpunkt der Anliegen der Anleger.


(Foto: dpa)

Düsseldorf Nach drei Handelstagen mit starken Verlusten gab es zu Beginn Anzeichen einer Lockerung, die jedoch nicht lange anhielten. Der Dax rutschte in die roten Zahlen und erreichte um 14.42 Uhr während der Eröffnungsrede von Lagarde auf der Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank seinen Tiefpunkt des Tages. Seitdem haben sich die Dinge jedoch wieder verbessert – bis zu 172 Punkte. Mittlerweile ist der Dax mit 11.628 Punkten um 0,6% höher gelistet.

Am Mittwoch gestern hatte der deutsche Leitindex 4,2% verloren und war mit 11.560 Punkten aus dem Handel. In den letzten neun Tagen hat das Börsenbarometer mehr als zehn Prozent verloren.

Noch vier Verhandlungstage (einschließlich Donnerstag heute), dann wird hoffentlich klar, wer der neue US-Präsident sein wird. Denn neben den neuen Corona-Resolutionen ist das ungewisse Ergebnis der US-Wahlen der Hauptgrund, warum die Preise so stark fallen.

Das Ergebnis der Wahlen hängt zum Beispiel von der Existenz eines amerikanischen Konjunkturprogramms und dessen Höhe ab. Sollte in der Größenordnung von zwei Billionen Dollar liegen.

Investoren rechnen derzeit mit einem ungewissen Wahlergebnis und ziehen es vor, zu verkaufen. Die Schwäche des Euro in den letzten Tagen zeigt auch, dass immer mehr ausländische Investoren den deutschen Aktienmarkt verlassen haben.

Die Erfahrung hinter den massiven Verkäufen: Im Jahr 2000 dauerte es fünf Wochen nach der Wahl, um den neuen US-Präsidenten zu bestimmen. Die Aktienmärkte fielen in dieser Zeit um zwölf Prozent.

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Das heißt aber auch: Wenn es am 3. November einen klaren Gewinner gibt, sollte die Zeit für große Preissenkungen vorbei sein.

Genau diese Schlussfolgerung aus der Preisentwicklung in der Vergangenheit dürfte jedoch verhindern, dass sich der deutsche Aktienmarkt in den kommenden Handelstagen erholt. Dies zeigt die Einschätzung der aktuellen Stimmungsumfrage der Frankfurter Wertpapierbörse.

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Mallory Glasg

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