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Franziska Giffey (SPD) wegen Plagiats unter Druck: Rücktritt beantragt

Bundesministerin für Familienangelegenheiten Franziska Giffey (SPD) will mit seiner Promotion aufgeben – aber die Kritik geht weiter. Der Vizepräsident der FDP Wolfgang kubicki sagte der Zeitung „Bild“, dass die Angelegenheit für Giffey mit diesem Meilenstein noch lange nicht vorbei sei.

Die Frage, ob sie bei der Erstellung des Werks betrogen hat, muss endgültig geklärt werden. „Wenn sich herausstellt, dass sie sich geirrt hat, kann sie nur aufhören.“ Es gibt keinen logischen Grund, warum andere Standards dafür gelten sollten als zum Beispiel für Karl-Theodor zu Guttenberg ((CSU). Guttenberg fiel 2011 nach einem Plagiatsfall. Letztes Jahr gab Giffey seinen Rücktritt bekannt, falls ihm der Titel nach Plagiatsvorwürfen genommen wurde.

Giffeys Vorgänger schlägt Rücktritt vor

Giffey schloss andere Konsequenzen in einer persönlichen Erklärung am Freitag aus und steht zu seiner Kandidatur für die Staatspräsidentschaft der SPD in Berlin am 27. November – seine Fähigkeiten und Qualifikationen würden nicht von diesem akademischen Titel abhängen. Der Kontext dieser Phase: Letzte Woche hat die Freie Universität (FU) Berlin kündigte an, das Prüfungsverfahren für die Doktorarbeit wieder eröffnen zu wollen.

Kritik am Minister wird auch innerhalb der SPD geäußert, wenn auch hinter der Partei. Giffeys Vorgänger als Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz buschkowsky (SPD) sagte, Giffeys Rücktritt sei „viel zu spät gekommen, um anständig aus der Zahl herauszukommen“. Tatsächlich hat sie keine andere Wahl, als „die Konsequenzen zu tragen, die sie vor einem guten Jahr angekündigt hat“, fügte er zu „Bild“ hinzu.

FDP-Bundestagsmitglied Thomas Sattelberger sagte, Giffey habe versucht, sich bis zum Ende vom Plagiatsfall fernzuhalten. „Es zeigt keinen Anstand, keine Moral oder Einsicht. Jeder, der so scheinheilig handelt, wird vom Rennen um die Spitze ausgeschlossen. Und auch für das Ministeramt.“

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Ikone: Der Spiegel

Baldwin Blomgrens

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