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Hilft die Impfung auch gegen die neue Virusmutation?

Eine Mutation des genannten Coronavirus VUI2020 / 12/01 macht Schlagzeilen und Bedenken. Die wichtigsten Fragen und Antworten nach aktuellem Kenntnisstand (20. Dezember, 14 Uhr).

Wo tritt das Virus auf?

Eine Variante des Coranavirus verbreitet sich seit einigen Wochen im Südosten Englands, und erste Ergebnisse zeigen, dass es ansteckender ist als die vorherigen Varianten. Mehr als 1.000 Menschen haben bereits einen Vertrag abgeschlossen. Die bisherige Entwicklung der Pandemie hat jedoch gezeigt, dass sich die Mutation sehr schnell ausbreitet, wenn keine unmittelbare und radikale Intervention erfolgt. In London und anderen Gemeinden im Südosten Englands ist dies seitdem der Fall Ein weiterer harter Lockdown am Sonntag.

Richard Neher vom Biozentrum der Universität Basel sagt, es sei grundsätzlich plausibel, dass sich diese Variante schneller verbreitet. Wenn dies bestätigt wird, sind viel strengere Maßnahmen erforderlich, um die Ausbreitung des Coronavirus wie gewünscht einzudämmen. Es ist aber auch denkbar, dass die erhöhte Stromverteilung dieser Variante letztendlich ein Zufall ist und beispielsweise auf ein Super-Spread-Ereignis zurückgeht.

Wie ansteckend ist die Variante des Virus?

Nach Angaben der britischen Regierung sind derzeit 60% der Neuinfektionen in London in der Region auf die neue Variante des Virus zurückzuführen. Premierminister Boris Johnson hat gewarnt, dass die Variante VUI2020 / 12/01 bis zu 70% ansteckender ist als die bisher bekannte Form des neuen Koronavirus.

Das muss aber nicht sein, weil die Mutation viel ansteckender ist. Auch Covid-19 könnte generell wieder auf dem Vormarsch sein. Selbst Massenmarktereignisse könnten das Image verzerren, sagen Experten.

Der deutsche Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) hat vor Mutationen im Coronavirus gewarnt. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Mutationen das Infektionsrisiko erhöhen“, sagte er gegenüber dem deutschen Nachrichtensender (RND, Sonntag). „Dies ist ein weiterer Grund, warum die zweite Welle nicht so stark werden kann. Je mehr Infektionen Sie zulassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass noch gefährlichere Mutationen folgen. Es ist sozusagen ein Teufelskreis: Mehr Infektionen führen zu mehr Mutationsmöglichkeiten und damit zu mehr Mutationen. Diese führen wiederum zu mehr Infektionen. So geht es weiter und weiter. „“

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Ist die Mutation gefährlicher?

Premierminister Johnson und der britische Gesundheitsminister Matt Hancock betonten, dass es keine Beweise dafür gebe, dass die Krankheit schwerwiegender sei oder dass es mehr Todesfälle gebe. Experten zufolge haben virale Mutationen in vielen Fällen keinen Einfluss darauf, wie leicht sich das Virus ausbreitet oder wie schwerwiegend die Symptome sind.

Auch Andreas Bergthaler von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (CeMM) in Wien hält aktuelle Entwicklungen nicht für „unglaublich alarmierend“. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Mutationen auftreten. Zu diesem Zeitpunkt ist nicht bekannt, ob die beobachteten Veränderungen die Eigenschaften des Erregers signifikant verändern.

Helfen Medikamente und Impfstoffe?

Experten zufolge wird die Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs durch die neue Variante des in Großbritannien aufgetretenen Virus wahrscheinlich nicht wesentlich beeinträchtigt. „Ich sehe im Moment keinen Grund, alarmiert zu sein“, sagte Richard Neher vom Biozentrum der Universität Basel.

In Anbetracht der Wirksamkeit der Impfung weisen Experten darauf hin, dass der Impfstoff eine Immunreaktion gegen mehrere virale Merkmale gleichzeitig hervorruft. Änderungen der individuellen Eigenschaften würden daher nicht dazu führen, dass das Immunsystem den Erreger nicht mehr erkennt, sagte Neher. Sie müssen die neue Dynamik genau beobachten.

Wie reagiert die Schweiz?

Die neue Variante des Virus ist auch in der Schweiz auf dem Radar. Die BAG überwacht die Situation, will aber keine Schlussfolgerungen ziehen. „Wir beobachten die Situation“, sagte Katrin Holenstein, Kommunikationsmanagerin beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Frühe Politiker auch Anfrage für die Schweiz Einreiseverbote oder zusätzliche Einreiseprüfungen.

Wie reagieren andere Staaten?

Da in einer Probe dieselbe neue Form des Virus entdeckt wurde, haben die Niederlande Fluggästen aus Großbritannien seit Sonntag nicht mehr die Einreise gestattet. Die niederländische Regierung hat angekündigt, dass dieses Verbot zunächst bis zum 1. Januar gelten wird. Die Regierung forderte die Bürger außerdem auf, nur dann zu reisen, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Belgien will auch den Luft- und Schienenverkehr mit Großbritannien einstellen. Deutschland erwägt ein Einreiseverbot für Fluggäste. Laut dem Experten Christian Drosten ist die neue Variante des Coronavirus in Deutschland noch nicht erschienen.

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WER wirst du sterben?

Wie die Weltgesundheitsorganisation auf Twitter bekannt gab, steht sie aufgrund der Verbreitung der neuen Variante des Corona-Virus in engem Kontakt mit Großbritannien. Informationen und Ergebnisse würden fortlaufend ausgetauscht. „Wir werden die Mitgliedstaaten und die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten, sobald wir mehr über die Merkmale dieser Variante des Virus und seine Auswirkungen wissen.“ In der Zwischenzeit rät sie, weiterhin alle Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Baldwin Blomgrens

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