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Intel Rocket Lake-S: Der Core i9-11900K schlägt Ryzen 9 5900X beim Spielen

Anfang Oktober stellte AMD erstmals die Karten für den Ryzen 5000 vor und zeigte, dass Zen 3-Prozessoren Intel Core beim Spielen schlagen können. Die Tests haben dies bestätigt. Marktführer Intel ist zurück: Rocket Lake-S wird voraussichtlich die Gaming-Krone von AMD in Form des Core i9-11900K nach Herstellerangaben zurückbringen.

Erste Hersteller-Benchmarks

Wie vor fast genau drei Monaten, als der Ryzen 5000 vorgestellt wurde (Bericht), erinnern wir noch einmal daran, dass die Benchmarks der Hersteller im Allgemeinen korrekt sind, aber ihr eigenes Produkt immer noch in einem besonders guten Licht präsentieren. Am Ende kommt es immer auf die Anwendungen und in diesem Fall auf die Spieletitel an, die für AMD oder Intel bereits äußerst günstig sein können. Die Wahl der Benchmarks macht den Unterschied.

Hersteller-Benchmarks: Intel Core i9-11900K gegen AMD Ryzen 9 5900X

Hersteller-Benchmarks: Intel Core i9-11900K gegen AMD Ryzen 9 5900X

Hersteller-Benchmarks: Intel Core i9-11900K gegen AMD Ryzen 9 5900X

Hersteller-Benchmarks: Intel Core i9-11900K gegen AMD Ryzen 9 5900X

In Intels Kurs auf der CES 2021 wird der kommende Core i9-11900K mit Standard-TDP-Framework gepaart mit DDR4-3200 als neuem Standard-RAM auf einer Z490-Karte und einer GeForce RTX 3080, AMDs Ryzen 9 5900X, folgen. Auch genau die AMD-Spezifikationen bezogen sich auf Orte von etwa fünf Prozent. Intel erzielt dieses Ergebnis in acht Spielen mit Full-HD-Auflösung mit hohen, Super-High- oder Ultra-Einstellungen.

Intels Folie ähnelt stark der Veröffentlichung von AMD im Oktober, aber die Spiele unterscheiden sich bis auf zwei Titel:

Die Redaktion geht davon aus, dass die von Intel präsentierten Ergebnisse, wie sie damals von AMD veröffentlicht wurden, legitim sind, und wählte daher die Schlagzeile auf ähnliche Weise. Letztendlich müssen unabhängige Tests zeigen, wie sich Rocket Lake-S und Vermeer in anderen Titeln in Kombination mit anderen Grafikkarten und bei anderen Auflösungen verhalten.

Hersteller-Benchmarks: Intel Core i9-11900K gegen AMD Ryzen 9 5900X

Hersteller-Benchmarks: Intel Core i9-11900K gegen AMD Ryzen 9 5900X

Hersteller-Benchmarks: AMD Ryzen 9 5900X vs. Intel Core i9-10900K

Hersteller-Benchmarks: AMD Ryzen 9 5900X vs. Intel Core i9-10900K

Technische Details von Intel Rocket Lake-S

In den Fußnoten erklärt Intel auch weitere technische Details zu Rocket Lake-S, nachdem die Werbetrommel das letzte Mal nur oberflächlich geschüttelt wurde. Wie vermutet, ist Rocket Lake-S ein 8 + 1-Design, das aus acht Prozessorkernen und einer auf Intel Xe basierenden GT1-Grafikeinheit besteht. Das Flaggschiff-TDP-Chassis ist genau wie bei Comet Lake-S ausgelegt: Das TDP und damit PL1 beträgt 125 Watt, die CPU kann für die Tau-Zeit von 56 Sekunden oder bis zu 250 Watt (PL2) aufladen bis der gewichtete gleitende Durchschnitt exponentiell des Stromverbrauchs der CPU das PL1-Niveau erreicht hat. Den Fußnoten zufolge gibt es einen energieeffizienten Turbo, der zum Testen deaktiviert wurde. Was dahinter steckt, ist noch nicht klar.

Wie bereits vermutet, liegen die Taktfrequenzen nun genau auf dem Niveau des Vorgängers Comet Lake-S: Mit Thermal Velocity Boost ist ein Single-Core-Takt bis 5,3 GHz möglich, für den All-Core-Turbo sollte 4,8 GHz betragen der Core i9-11900K.

Rocket Lake-S auf einen Blick
Rocket Lake-S auf einen Blick (Bild: Intel)

19% mehr CPI bestätigt

Nachdem Intel kürzlich nur zweistellige CPI-Erhöhungen angekündigt hatte, nannte der Hersteller die offizielle CES 2021-Nummer: 19% werden mit SPEC_CPU 2017 gegenüber einem Core i9-10900K ermittelt mit der gleichen Taktfrequenz. Dies ist nicht überraschend, da die zugrunde liegende Architektur aufgrund des 10-14-nm-Backports im Wesentlichen Sunny Cove mit dem neuen Namen Cypress Cove ist. Die für Ice Lake vorgesehene Basisarchitektur war bereits um 19% gewachsen im Vergleich zur Skylake-Generation.

Intel Rocket Lake-S
Intel Rocket Lake-S (Bild: Intel)

Die Grafikeinheit von Rocket Lake-S wird dank Intel Xe selbst in einer kleinen Konfiguration voraussichtlich rund 50% schneller sein als der Vorgänger. Es klingt hoch, aber die Basis ist auch fast fünf Jahre alt und es ist nicht nur eine Generation dazwischen. In dieser Hinsicht sind 50% tatsächlich einige – aber hier müssen wir auf die Tests warten.

Plattform-Updates: Doppeltes DMI und mehr als 20 Gbit / s USB

Rocket Lake-S erhält neue Chipsätze, aber die Prozessoren sind auch für das vorherige Motherboard der 400er-Serie zugelassen. Der Bonus für ein neues Motherboard der 500er-Serie ist ein DMI mit vier bis acht PCIe-Spuren, das für die Kommunikation zwischen der CPU und dem Chipsatz verantwortlich ist. Dies könnte Massenspeicherlösungen helfen, die nicht direkt über die Prozessorspuren, sondern über den Chipsatz adressiert werden.

Rocket Lake-S plus Plattform
Rocket Lake-S plus-Plattform (Bild: Intel)

RAM-OC für B-Chipsätze

Der Chipsatz selbst wurde nur geringfügig verbessert, wobei der größte Teil von der 400-Plattform stammt. Beispielsweise aktualisiert Intel die USB-Anschlüsse ein wenig, jetzt ist USB 3.2 Gen 2 × 2 mit 20 Gbit vollständig integriert. Für sparsame Hobbyisten wird Intel die B-Serie von Chipsätzen aufrüsten: Zusätzlich zur Z-Familie werden diese in Zukunft zumindest zum Übertakten des Speichers verwendet.

Die anpassbare BAR-Unterstützung wird mit der Nvidia-Unterstützung geliefert

Im Rahmen der Pressekonferenz sagte Intel auch, dass der kürzlich von AMD Smart Access Memory eingeführte Open Resizable BAR-Standard bald mit Nvidia-Lösungen ermöglicht wird – sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Laptop. Einige Motherboard-Partner hatten dies bereits durch frühe BIOS-Beta-Updates angekündigt, wobei der Schwerpunkt auf den Chipsätzen der Serien 400 und 500 lag, die in den kommenden Tagen offiziell sein werden. Intel hat noch nicht bekannt gegeben, wann Nvidia den entsprechenden Treiber veröffentlichen wird.

Voraussichtlicher Start Ende März

Intel gibt heute keinen offiziellen Termin bekannt, es bleibt diplomatisch im ersten Quartal. In jüngerer Zeit hatte sich bereits herausgestellt, dass dies voraussichtlich Ende März geschehen würde. Es ist bis heute Stand der Technik.

ComputerBase erhielt Informationen zu diesem Artikel von Intel unter NDA. Einzige Voraussetzung war der frühestmögliche Veröffentlichungstermin.

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Cynebald Drechslerg

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