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Maddie McCann: Christian B. bleibt in Haft – BGH lehnt Revision ab – News

Der Mordverdächtige im Fall Maddie bleibt lange im Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) wies seine Berufung gegen ein Ende 2019 ergangenes Urteil wegen Vergewaltigung eines Amerikaners zurück.

Dies bedeutet, dass Christian B., der derzeit die letzten Wochen einer weiteren Gefängnisstrafe verbüßt, nicht in Kürze freigelassen wird – und die Ermittler von Maddie haben sich Zeit genommen.

Anfang Juni gaben die Bundeskriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Braunschweig bekannt, dass sie den Sexualstraftäter mit mehreren Strafregistern wegen Mordes im Fall Maddie untersuchen. Aber: Bisher wurde kein Haftbefehl gegen ihn erlassen. Ohne seine früheren Überzeugungen wäre er nicht in Haft.


Die kleine Madeleine McCann ist aus Praia da Luz verschwunden Foto: nicht im Abspann / AP / dpa

Christian B. verbüßt ​​seit Februar in Kiel eine alte Haftstrafe (ein Jahr und neun Monate) wegen Drogenhandels. Ende: 7. Januar.

Im Dezember letzten Jahres befand das Landgericht Braunschweig den Mann für schuldig, einen Amerikaner (72) in Portugal vergewaltigt zu haben. Gesamtstrafe: sieben Jahre Gefängnis. Dieses Urteil ist jetzt endgültig. Er hatte seine Überprüfung in erster Linie auf das Argument gestützt, dass die deutschen Behörden keine Strafverfolgung betreiben dürften.

Friedrich Fülscher (36), Anwalt von Christian B., über BILD: „Statistisch gesehen ist die strafrechtliche Überprüfung mit weit unter zehn Prozent der eingereichten Überprüfungen nicht vielversprechend. In dieser Hinsicht ist das Ergebnis nicht überraschend. Nach Angaben des Anwalts, der Christian B. in der Vergewaltigungssache nicht vertreten hat, untersucht der Bundesgerichtshof die tatsächlichen Umstände des Falles nicht erneut, sondern überprüft nur das Urteil der vorherige Instanz auf der Suche nach Rechtsfehlern.


Karte / Grafik: The Maddie Affair - Infografik

Fülscher: „Die Frage, ob das Urteil aufgehoben werden kann, hängt in hohem Maße davon ab, ob alle Möglichkeiten in erster Instanz ausgeschöpft wurden, um das Gericht zu einer bestimmten Schlussfolgerung zu zwingen. Nur wenn das Gericht in eine bestimmte Richtung gedrängt wird, kann ein Verfahrensfehler mit hoher Wahrscheinlichkeit geltend gemacht werden. „“

Maddie verschwand 2007 spurlos aus einem Badeort in Portugal. Das Schicksal des Dreijährigen blieb jahrelang ungewiss. Bis deutsche Ermittler die neue Spur präsentieren.

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Baldwin Blomgrens

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