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Masernsterben steigen

Im vergangenen Jahr sind weltweit mehr als 200.000 Menschen an Masern gestorben.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation vor nicht mehr als 23 Jahren. Dies bedeutet, dass die Zahl der Todesfälle durch Masern seit 2016 um etwa die Hälfte gestiegen ist. Im vergangenen Jahr erreichten bestätigte Masernfälle 870.000, den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Die Vereinten Nationen machen den Mangel an Impfschutz für die Ausbreitung von Masern verantwortlich. Um die gesamte Bevölkerung eines Landes zu schützen, sollten mindestens 95 Prozent der Kinder und Erwachsenen gegen Masern immunisiert werden. Aber die Impfrate ist deutlich niedriger, sagte die WHO.

Die Vereinten Nationen haben Bedenken hinsichtlich der Folgen der Koronapandemie für Masernimpfkampagnen geäußert. Rund 94 Millionen Menschen in 26 Ländern können sich derzeit aufgrund der Koronakrise nicht impfen lassen. In vielen dieser Länder kommt es derzeit zu Masernausbrüchen. Entwicklungsländer wie die Demokratische Republik Kongo sind besonders wichtige Schwerpunkte.

Masern werden durch das Morbilli-Virus verursacht und sind sehr ansteckend. Es gibt keine Medikamente für die Behandlung. Der Schutz erfolgt allein durch Impfung. Aufgrund der befürchteten Nebenwirkungen sind sich viele Eltern nicht sicher, ob sie ihre Kinder impfen lassen sollen. In Deutschland müssen Kinder ab dem ersten Lebensjahr vor dem Eintritt in einen Kindergarten oder eine Schule gegen Masern geimpft werden sowie Pädagogen, Lehrer und Betreuer, die nach 1970 geboren wurden.

Diese Nachricht wurde am 12. November 2020 im Deutschlandfunk ausgestrahlt.

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Mallory Glasg

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