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Möglicher Durchbruch bei der Vorhersage von Krankheiten

Medizinischer Erfolg kann durch die Zusammenarbeit schwedischer und britischer Forscher erzielt werden. Sie haben eine Methode entwickelt, um die Alzheimer-Krankheit schneller zu erkennen.

Schwedische und britische Wissenschaftler behaupten, eine Methode zur Vorhersage der Alzheimer-Krankheit entwickelt zu haben. Basierend auf Blutuntersuchungen kann die Krankheit Jahre vor dem Auftreten der ersten Symptome erkannt werden, schrieben sie am Montag in der Zeitschrift „Nature Aging“. Das Blut des Patienten wird auf bestimmte Proteine ​​getestet.

Ansammlung von Protein im Gehirn

Obwohl der Hintergrund der Alzheimer-Krankheit nicht vollständig verstanden ist, glauben Experten, dass die Krankheit durch einen Proteinaufbau im Gehirn verursacht wird. Es wird angenommen, dass diese zur Zerstörung von Nervenzellen beitragen. Einige dieser Proteine ​​befinden sich im Blut.

Basierend auf diesem Befund entwickelten die Wissenschaftler ein Modell, mit dem sie das Risiko einer Alzheimer-Krankheit vorhersagen können. Zu diesem Zweck untersuchten sie Blutproben von mehr als 550 Patienten mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Den Informationen zufolge war in 88% der Fälle eine korrekte Vorhersage des möglichen Auftretens der Alzheimer-Krankheit innerhalb von vier Jahren möglich.

Ein wichtiger Schritt in Richtung einer frühzeitigen Diagnose

Experten haben die Methode als möglichen Durchbruch im Kampf gegen Demenz beschrieben. Der Neurologieprofessor der Universität Oxford, Musaid Husain, sagte am Montag, die Studie könne ein wichtiger Schritt sein, „um eine frühere Diagnose zu erreichen und neue Therapien in den frühen Stadien der Krankheit zu testen“.

Rund 50 Millionen Menschen auf der ganzen Welt leiden an Alzheimer, der häufigsten Form von Demenz. Die Krankheit zerstört allmählich das Gehirngewebe und stiehlt den Betroffenen Erinnerungen.

Mallory Glasg

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