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Mönchengladbach: Mord an Greta de Viersen! Kindergärtnerin vor Gericht | Regional

Mönchengladbach / Viersen – Sandra M. (25) hätte am 21. April 2020 die Brust der kleinen Greta († 3) so stark zusammengedrückt, dass die Kleine einen Atemstillstand erlitt. Sie starb am 4. Mai im Krankenhaus. Der Mordprozess gegen die Kindergärtnerin begann am Dienstag vor dem Landgericht in Mönchengladbach.

Der erste Verhandlungstag dauerte nur zwölf Minuten. Der Angeklagte versteckte sich hinter einem roten Notizbuch. Nachdem ich die Anklage gelesen hatte, war sie für heute vorbei. Dies geht am Donnerstag weiter. Als nächstes möchte sich M. kurz auf die Vorwürfe einlassen.

Sandra M. versteckte ihr Gesicht

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Die junge Frau wird beschuldigt, nicht nur das Kind ermordet zu haben, sondern diese Viertel in neun weiteren Fällen misshandelt zu haben. Denn auch in anderen Kindertagesstätten in Krefeld, Kempen und Tönisvorst hätte sie die Brust der Kinder (damals 2 und 3) zusammengedrückt und ihr Leben in Gefahr gebracht. Zu dieser Zeit sollten die Kleinen wegen Atemstillstand, Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit behandelt werden.

Diese Fälle wurden erst durch die Untersuchung nach dem Tod von Greta de Viersen bekannt.

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Nach ihrem Tod wurden Trauerkerzen und Steine ​​vor die Kindertagesstätte Greta „Am Steinkreis“ gestellt.

Foto: Bernd Thissen / dpa

Das Motiv für die Handlungen ist noch unklar. Staatsanwalt Stefan Lingens: „Das Verhalten der Pädagogen und des Jugendschutzbüros wurde überprüft. In keinem dieser Fälle wurde kriminelles Verhalten festgestellt. „“

Der Anklageschrift zufolge haben Vorgesetzte und Kollegen Sandra M. wiederholt als für den Beruf des Pädagogen ungeeignet beschrieben. Insbesondere verhielt sie sich gegenüber Kindern mit Emotionen und Apathie. Trotzdem arbeitete sie weiter im Beruf.

Stefan Lingens fährt fort: „Die Angeklagte hat sich nicht eingelassen, seit sie beschuldigt wurde, die Verbrechen begangen zu haben. Als Zeugin gab sie Auskunft, dass sie Greta gefunden hatte und nicht erklären konnte, wie die Situation zustande kam. Als Verdächtige nutzt sie immer ihr Recht zu schweigen. Die Strafverfolgung basiert auf dem charakteristischen Mord an böswilliger Absicht. Sandra M. droht lebenslange Haft, wenn sie für schuldig befunden wird.

Sie ist jetzt seit sechs Monaten in Haft. Sie war erst seit dem 1. Januar 2020 in Viersen beschäftigt. Das Amtsgericht möchte während des Verfahrens mehr als 20 Zeugen hören. Bis Anfang März sind insgesamt 19 Verhandlungstage geplant. Mitbeschwerdeführer sind Gretas Mutter und zwei weitere Kinder aus Krefeld und Kempen, die angeblich misshandelt wurden.

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Vorsitzender Richter Beckers verhandelt über Gretas Mord (3)

Die Anwältin Marie Lingnau vertritt Gretas Mutter und betont: „Meine Mandantin sagt, sie lebt nicht, sie existiert. Greta hat zwei Brüder, die ihre Mutter mehr denn je brauchen. „“

Die Mutter versucht jetzt, für die Jungen da zu sein. Aber es gibt keinen Tag, an dem sie nicht an ihre Greta denkt, sagt die Anwältin: „Greta war ein sehr glückliches, lebenslustiges Kind, das es liebte, in eine Kindertagesstätte zu gehen. Ihre Mutter hofft, dass dieser Prozess erklären wird, warum sie an dem Ort sterben musste, den sie so sehr liebte, wo sie so besonders geschützt war. „“

Im Zusammenhang mit dem Fall wurden auch Vorwürfe gegen die Justizbehörden erhoben. Denn im Jahr 2019, als sie lange Zeit als Kindergärtnerin gearbeitet hatte, machte die Kindergärtnerin auf sich aufmerksam, weil sie behauptete, in ihrer Heimatstadt Geldern eine Straftat zu sein.

Ein Arzt sagte, sie brauche dringend psychologische Hilfe, was die Erzieherin selbst bestätigte. Die Aufsichtsbehörde, das Nationale Jugendschutzamt, wurde jedoch nicht durch die Verfolgung des psychischen Zustands der Frau informiert, so dass sie weiterhin mit kleinen Kindern arbeitete.

Die Tatsache, dass die Untersuchung eingeleitet wurde, geht auf eine Ankündigung der Kinderklinik zurück, in der Greta starb. Ärzte konnten keine Erklärung für den plötzlichen Herzstillstand finden und wurden verdächtig, woraufhin der Körper autopsiert wurde …

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Baldwin Blomgrens

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