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Österreich: „1: 1 von Google Translate verfolgt“ – Minister tritt zurück

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„1: 1 von Google Translate verfolgt“ – Minister tritt nach Plagiatsvorwürfen zurück

| Lesezeit: 2 Minuten

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Die österreichische Arbeitsministerin Christine Aschbacher gab ihren Rücktritt bekannt

Quelle: AFP / HELMUT FOHRINGER

Die akademischen Thesen der österreichischen Arbeitsministerin Christine Aschbacher wurden als „nie zuvor gelesene Abgründe von Kauderwelsch, Unsinn und Plagiat“ beschrieben. Nach heftiger Kritik ist der 37-Jährige nun zurückgetreten.

ReDie österreichische Familien- und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) hat ihren Rücktritt wegen Plagiatsvorwürfen angekündigt. Sie begründete ihre Entscheidung am Samstag mit einem Vorurteil der „Medien und politischen Genossen“. Zuvor gab es starke Kritik an der Qualität ihrer akademischen Arbeit wurde stark, einschließlich der Behauptungen, dass Aschbacher Teile kopiert hat, ohne die Quellen richtig zu identifizieren.

Der 37-Jährige hat die Vorwürfe des als „Plagiatjäger“ bekannten Experten Stefan Weber strikt zurückgewiesen. Laut Aschbacher hat sie ihre Arbeit – es war eine Diplomarbeit und eine Dissertation – immer nach bestem Wissen und Gewissen und vertrauenswürdiger Einschätzung durch anerkannte Professoren geschrieben. Sie tritt zurück, um ihre Familie vor Feindseligkeit und Missbrauch zu schützen.

Die Politikerin hat im vergangenen Mai an der Technischen Universität Bratislava in der Slowakei ihre Dissertation zum Thema „Gestaltung eines Führungsstils für innovative Unternehmen“ eingereicht – neben ihrer Arbeit als Ministerin inmitten der Corona-Krise. Ihre Diplomarbeit schrieb sie 2006 an einer Fachhochschule in Wien. Weber bewertete die Arbeit des Ministers auf seinem Blog wie „Lies niemals die Tiefen von Kauderwelsch, Unsinn und Plagiat“.

„Anscheinend hat niemand das Gemälde durchgelesen“

Einige Abschnitte von Aschbachers Werk lesen sich so, als hätte sie lange englische 1: 1-Texte über „Google Translate“ verjagt und die Übersetzungen unverändert übernommen, wie die österreichische Journalistin Corinna Milborn in einem. Post auf Facebook anschaulich beschrieben. „Es gibt Dutzende von Google Translate-Stellen und Abstürzen in der These, die anscheinend noch niemand in allen Bereichen gelesen hat.“

Aschbacher zum Beispiel zitiert Apple-Gründer Steve Jobs wörtlich wie folgt: „Jeder Manager sollte derjenige sein, der positiv denkt. Gehen Sie kluge Risiken ein, scheitern Sie schnell und geben Sie nicht auf – bleiben Sie dabei. “

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Der Plagiatjäger Weber hat „Google Translate“ unter Schutz gestellt: Die Fehler „hätten bei einem Übersetzungsprogramm nicht auftreten dürfen, weil sie in den letzten Jahren nicht so schlimm waren“.

Bundeskanzler Sebastian Kurz respektierte unterdessen die Entscheidung seines Parteikollegen, wie er in einer ersten Reaktion erklärte. Er dankte Aschbachers Engagement „im letzten sehr schwierigen Jahr“.

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Betlinde Blaug

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