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Sollte Spahn es alleine geschafft haben?

EINAm 30. Dezember hatten die Ministerpräsidenten genug von Spahn. Es gab einen für drei Tage Impfstoff in Deutschland erhielten jedoch nur wenige Zehntausende eine Injektion. Die Deutschen bereiteten sich auf einen Silvesterabend ohne Freunde und ohne Fackeln vor und sahen im Fernsehen, wie Ärzte in leeren Impfzentren ihnen versicherten, dass sie gut vorbereitet waren, aber die Dosen fehlten.

Morten Freidel

Politischer Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

Livia Gerster

Livia Gerster

Politischer Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Werner Mussler

Auf diese Frage hin kündigte der Gesundheitsminister in der Tägliche Themen vom 29. Dezember beschuldigte die Länder. Es gab „ein bisschen Verwirrung auf Bundesebene“, leider hatten die Länder darauf bestanden, selbst Impftermine zu vereinbaren, sagte er mit einem Lächeln.

Das wollten die deutschen Regierungschefs, insbesondere die der SPD, nicht ertragen. Am nächsten Morgen drückten sie an einem Telefonschalter ihr Missfallen aus. Insbesondere Malu Dreyer ärgerte sich über Spahn. Er präsentiert sich als Macher, obwohl seine Teststrategie nicht einmal funktioniert hat. Jetzt macht er auch die Länder für ihre eigenen Fehler verantwortlich.

Angriff auf Bayern

Die Politiker wollten die Situation umkehren und wissen nun vom Gesundheitsminister, warum es an Impfstoffen mangelt. Sie haben einen ganzen Katalog von Fragen zusammengestellt. Am Ende gab es 24 Hauptfragen und 48 Unterfragen, die wie das Manuskript einer Untersuchungskommission aussahen. Einer davon ist, warum die Europäische Kommission im Herbst nicht wieder bestellt hat, als Biontech präsentierte vielversprechende Studienergebnisse.

Betlinde Blaug

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