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Streaming in der EU: Neue europäische Richtlinie: Apple TV + könnte bald in der EU verboten werden Botschaft

?? Apple TV + könnte wieder neue Kunden in der EU verlieren

?? 30% der Titel auf Streaming-Plattformen sollten aus Europa stammen

?? Irische Ministerin Catherine Martin mit ausdrücklicher Warnung auf Apple TV +

Apple TV + gibt es seit Dezember 2019. Der Neuling bei Streaming-Diensten baut immer noch eine Anhängerschaft auf – deutsche Benutzer konnten erst im März 2020 auf die Plattform zugreifen. Jetzt Apple TV + könnte bald wieder alle Kunden der Europäischen Union verlieren, aufgrund einer neuen europäischen Richtlinie, dass Irland am 9. Dezember als erster EU-Mitgliedstaat in nationales Recht aufgenommen wurde.

Die relevante Änderung: Richtlinie (EU) 2018/1808

Die fragliche Änderung wurde bereits im November 2018 beschlossen: Thema ist die Koordinierung der Bereitstellung audiovisueller Mediendienste innerhalb der EU. Einerseits fordert die Richtlinie einen besseren Schutz Minderjähriger vor den potenziellen Gefahren audiovisueller Medien und definiert Beschränkungen des Anteils der täglichen Werbezeit. Auf der anderen Seite geht es um die Entwicklung des Marktes für audiovisuelle Streaming-Dienste zugunsten der USA: Der Marktanteil der amerikanischen Anbieter ist bei Netflix, Disney + & Co. enorm – und das ist es auch. sogar für den Anteil amerikanischer Filme und Serien auf vielen Plattformen.

In der neuen Richtlinie heißt es daher: „Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Anbieter von audiovisuellen Mediendiensten auf Abruf in ihrem Zuständigkeitsbereich sicherstellen, dass ihre Kataloge mindestens 30% der europäischen Werke enthalten und dass diese Werke präsentiert werden.

Konkret bedeutet dies, dass in der EU zugelassene audiovisuelle Streaming-Dienste mindestens 30 Prozent der europäischen Filme und Serien in ihrem Sortiment haben müssen. Einzelne Episoden einer Serie gelten nicht als eigener Titel, eine Staffel jedoch. Darüber hinaus sind lizenzierte Streaming-Dienste erforderlich, um europäische Produktionen finanziell zu unterstützen, damit weiterhin neue europäische Titel erscheinen können.

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Irland integriert die Richtlinie in nationales Recht: Apple TV + bald nicht mehr in Europa?

Am 9. Dezember 2020 hat Irland die einschlägige Richtlinie in nationales Recht aufgenommen. In diesem Rahmen warnte die zuständige Ministerin Catherine Martin Apple TV + laut Medienberichten: Wenn der Anteil der europäischen Titel nicht war erhöht auf 30%, sollte die Plattform Die EU sollte verboten werden. Dies setzt Apple TV + unter großen Druck – bisher bietet der Streaming-Service mit der britischen Comedy-Serie „I ?? m Trying“ eigentlich nur einen europäischen Titel. Laut MacRumors sollten 17 weitere europäische Titel in das Angebot aufgenommen werden, um die 30% -Marke zu erreichen. Im Übrigen sind in der Richtlinie nur „europäische Titel“ festgelegt – Filme und Serien müssen nicht unbedingt aus der EU stammen, sondern aus Europa, zu dem beispielsweise auch Filme aus Großbritannien und der Schweiz gehören.

Die Richtlinie wurde ausdrücklich an den Markt angepasst. Dies bedeutet, dass die EU mit der 30% -Marke und der Verpflichtung zur Unterstützung europäischer Produktionen den europäischen Markt auf zwei Arten stimulieren möchte: Erstens müssen mehr Titel produziert werden. Zweitens verlieren On-Demand-Anbieter von audiovisuellen Diensten, die sich nicht an die 30% halten, wahrscheinlich Kunden an (europäische) Anbieter, die innerhalb der EU lizenziert sind. Kleinere europäische Streaming-Dienste wie Filmdoo, Cinesquare, uncut, remove.film und Joyn + können sich besser auf dem von den USA dominierten Markt behaupten.

Übrigens: Der Anbieter Netflix wird voraussichtlich noch in Europa verfügbar sein – die neue Richtlinie wurde bereits im Jahresbericht 2019 erörtert, und dieser Streaming-Dienst hat offenbar tatsächlich eine relativ große Anzahl europäischer Titel.

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Olga Rogler / Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: jejim / Shutterstock.com, Bocman1973 / Shutterstock.com

Mallory Glasg

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