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THW Kiel nach einem dramatischen Match in den Final Four, Halbfinale in Köln – Ed – Regional

Jicha zog die Green Card erneut zurück. „Sh … drauf. Wir können das Blatt wenden. Ich brauche jetzt eine Teamleistung“, sagte der ehemalige Weltklassespieler.

THW Kiel – KC Veszprem 36:35 (29:29, 18:13) nach Verlängerung

Torus THW Kiel: Pekeler (8), Ekberg (7), Sagosen (5), Duvnjak (4), Dahmke (3), Weinhold (3), Zarabec (3), Wiencek (2), Reinkind (1)
Veszprem: Borozan (7), Marguc (7), Fathy Omar (5), Lekai (4), Mahe (4), Manaskov (2), Nenadic (2), Nilsson (2), Maqueda Peno (1), Moraes Ferreira ( 1)

Die Schiedsrichter lehnen THW sieben Meter ab

Und Jicha hat bekommen, wonach er gefragt hat. Unterlegen – Rogerio Moraes Ferreira summte eine Zwei-Minuten-Strafe – der THW verkürzte sich auf 27:28 (53.). Kurz darauf glich Sagosen aus (54.), noch bevor der Norweger die Norddeutschen mit 29:28 (55.) an der Spitze zurückwies. Kiel war im Ballbesitz, verpasste aber mit einem anderen Spieler das mögliche 30:28. Auf der anderen Seite gelang es Yahia Khaled Omar um 29:29 (58.).

Bitter für Kiel: Sekunden vor dem Ende des Tages warf Veszprems Torhüter Rodrigo Corrales Rodal den Ball vor einen Schiedsrichter und nahm THW, der einen Einwurf gehabt hätte, die Möglichkeit eines endgültigen Abschlusses weg. Nach den Regeln sollte es eine rote Karte für den Torhüter und sieben Meter für THW geben. Die Schiedsrichter Andreu Marin und Ignacio Garcia Serradilla (Spanien) haben die Aktion ihres Landsmanns jedoch überhaupt nicht gebilligt. Es gab also Überstunden.

Wiencek stiehlt vom Boden – Ekberg trifft die Entscheidung

Und dabei traten die Meister des Spiels erneut negativ auf. Wieder litt das THW mehr, insbesondere Wiencek. Weil der Radfahrer die rote Karte für ein angebliches Foul an Gasper Marguc (64.) sah. Eine eindeutig falsche Entscheidung, denn das im Fernsehen übertragene Filmmaterial, das auch die Schiedsrichter (!) Anschauten, zeigte deutlich, dass Marguc Wiencek auf ihren Fuß getreten war und daher das Gleichgewicht verloren hatte.

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Kiel ließ sich weder von den Schiedsrichtern noch vom Gegner entmutigen. Niclas Ekberg traf die Entscheidung mit seinem siebten Tor (70.). Der Rest war bald nach unbegrenztem THW-Jubel.

Barcelona spielt gegen Paris

Im ersten Halbfinale hatte Barcelona seine Rolle als Turnierfavorit gegen PSG eindrucksvoll untermauert. Beim 22. Champions-League-Sieg der Katalanen in Folge stach Dika Mem mit acht Toren gegen seine französischen Landsleute hervor. Der frühere Kieler Vermittler Aron Palmarsson und Torhüter Kevin Möller spielten jedoch auch eine wichtige Rolle für den Erfolg. Der Däne, der im nächsten Sommer zur SG Flensburg-Handewitt zurückkehrt, parierte allein im ersten Abschnitt sechs Freiwürfe.

FC Barcelona – Paris Saint-Germain 37:32 (18:14)

Tore FC Barcelona: Mem 8, Pálmarsson 6, Fabregas 5, Janc 5, Cindric 4/1, N´Guessan 4, Gomez Abello 2/2, Arino 1, Möller 1, Sorhaindo 1
Paris St. Germain: Nahi 9, M. Hansen 7/5, Remili 5, Kristopans 4, Sole Sala 3, L. Karabatic 2, Prandi 1, Syprzak 1

Nahi schoss am besten für eine geschwächte PSG

Paris kämpfte bis zum Ende tapfer, hatte aber letztendlich aufgrund einiger Kronenversagen und des Fehlens des dreimaligen Welthandballspielers Nikola Karabatic (Kreuzbandriss) keine Chance. Bitter für die Franzosen: Luc Steins, der für den ehemaligen Kieler Außenverteidiger verpflichtet worden war, fehlte wegen eines positiven Tests für SARS-CoV-2 ebenfalls für kurze Zeit. Bei Karabatic und Dutch brach Trainer Raul Gonzalez Gutierrez seine Mittelachse.

PSGs erfolgreichster Schütze war Flügelspieler Dylan Nahi mit neun Toren. Welt- und Europameister sowie Olympiasieger Mikkel Hansen erzielte sieben Tore. Der Däne muss weiterhin auf seinen ersten erstklassigen Triumph warten – zumindest bis zum nächsten Jahr.

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Dieses Thema im Programm:
NDR 2 Sport | 28.12.2020 | 23:03


Ed
|
Stand: 28.12.2020, 23:04 Uhr

Kirsa Froste

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