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Wie Skigebiete trotz Corona ihre Saison retten wollen

Im Mai ließ Alexander von der Thannen Ischgls Trofana Alm abreißen. Es war eine dieser Après-Ski-Hütten, die an einem Abend so viel Geld einbrachte, dass kleine Dörfer in einer Woche kaum etwas verdienen konnten. Eine rustikale Arena mit Platz für über tausend Menschen, die hier die „Emergency Sexy Nurse Parties“ feierten. Eine Goldmine.

Jetzt, sechs Monate später, gibt es eine neue auf den Fundamenten der alten Alm. Die Dinge sollten hier in Zukunft würdevoller sein, mit mehr Klasse als Quantität. Handwerker hämmern immer noch gegen die Außenwand, und das Sushi-Restaurant im ersten Stock ist noch nicht fertig. Aber von der Thannen hofft, dass der Feiertag pünktlich zum Saisonstart am 17. Dezember wieder gefeiert wird – und damit den größten Teil der alpinen Tourismusbranche.

Im Moment widerspricht fast alles der Tatsache, dass es in diesem Jahr regelmäßig Skitourismus geben wird. Nicht nur in Ischgl, das im März als Corona-Hotspot in Europa einen traurigen Ruf erlangte, ist die Wintersaison auch in anderen Alpenregionen am Straßenrand. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz machte im September ein unerschütterliches Versprechen: „Wintertourismus und Skifahren werden möglich sein.“ Aber seit letzter Woche ist das Land in einer engen Situation, einschließlich Ausgangssperren. Auch in Italien, Frankreich und der Schweiz hat die Zahl der Infektionen seit dem Herbst erheblich zugenommen.

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Baldwin Blomgrens

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