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Wintersonnenwende: Warum die Tage jetzt länger werden

Der kürzeste Tag des Jahres in München dauert nur acht Stunden und 19 Minuten – am 21. Juni nächsten Jahres wird es sein Sonnenwende statt 16 Stunden Tageslicht. Wir alle bemerken, dass die Tage unterschiedlich lang sind – aber kaum jemand kann erklären, warum.

Neigung der Erde, die für das Phänomen verantwortlich ist

Die Erde dreht sich in einem Jahr um die Sonne – und an einem Tag um ihre eigene Achse. Der wichtigste Grund für die unterschiedlichen Tageslängen ist die Neigung des Landes. Weil sich die Erde nicht aufrecht um die Sonne dreht, sondern leicht geneigt, um 23,5 Grad geneigt. Aus diesem Grund ist ein Globus auch leicht geneigt aufgestellt.

Aufgrund dieser Neigung erhalten wir zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Sonnenmengen – und je weiter wir vom Äquator entfernt sind, desto stärker wird dieser Effekt.

Mehr Tageslicht kommt sehr langsam

das Sonnenwende Tage Winter und Sommer sind die beiden Extreme dieser Bewegung. Um die Sache etwas zu komplizieren, laufen die Dinge nicht reibungslos. In den ersten Wochen nach der Wintersonnenwende gewinnen wir nur sehr langsam Tageslicht – durchschnittlich nur zehn Minuten pro Woche. Im März hingegen geht es sehr schnell, dann sind die Tage in einer Woche 25 Minuten länger.

Um dies zu erklären, hat der Astrophysiker Prof. Til Birnstiel von der LMU München muss noch einen Schritt weiter gehen: „Weil wir auf der Erde sind, müssen wir es aus unserer Sicht sehen. Und von der Erde aus gesehen scheint die Sonne zu steigen und zu fallen, wie eine Pendel. Es schwang auf und ab. „Die Winter- und Sommersonnenwende sind daher die höchsten Gipfel, die Momente des Zurückkehrens.

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Das Spiel wiederholt sich in der zweiten Jahreshälfte

Daher nimmt das Pendel (dh die Sonne) langsam Fahrt auf (Januar), wird immer schneller (März, April) und verlangsamt sich zur Sommersonnenwende (Juni) wieder; Das Spiel wird in der zweiten Jahreshälfte wiederholt.

Wenn Ihnen das etwas zu viel ist, trösten Sie sich. „Der Blickwinkelwechsel macht die Sache etwas knifflig“, gibt Professor Birnstiel selbst zu.

Warum die Erde „eine Schleife macht“

Und doch ist das noch nicht alles. Der Wechsel der Jahreszeiten und der Länge des Tages wird astronomisch von verschiedenen anderen Faktoren beeinflusst. Die Erdumlaufbahn um die Sonne ist daher kein perfekter Kreis, sondern eine leichte Ellipse. Und die Neigung der Erde ist auch kein konstanter Wert.

Dafür wählt Professor Birnstiel das obere Bild. Und die Erde, so der Astrophysiker, „verliert manchmal wie ein Gipfel ihren Schwung, wenn sie sich dreht und ein wenig rollt“. Der Zeitrahmen für diese Änderung beträgt 23.000 Jahre.

So können wir bis zum nächsten Sommer ruhig bleiben, da die Tage wieder länger werden.

Mallory Glasg

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