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Zwei Tage vor dem Protest: Anführer der Proud Boys in Washington festgenommen

Ausland Zwei Tage vor der Demo

Stolzer Jungenführer in Washington verhaftet

| Lesezeit: 2 Minuten

Führer der rechten Proud Boys in Washington festgenommen

Henry „Enrique“ Tarrio ist der Anführer der Proud Boys und wurde zwei Tage vor einem geplanten Protest festgenommen

Quelle: dpa / Allison Dinner

Der Anführer der rechtsextremen Gruppe Proud Boys wurde vor einem Protest von Anhängern des amtierenden US-Präsidenten Trump in Washington festgenommen. Die Proud Boys waren Teil einer gewalttätigen Kundgebung für Trump im Dezember.

MITDer Anführer der rechten Proud Boys wurde zwei Tage vor einer geplanten Demonstration von Anhängern des gewählten US-Präsidenten Donald Trump in Washington festgenommen. Die Polizei in der US-Hauptstadt gab bekannt, dass Henry „Enrique“ Tarrio letzten Monat einen Haftbefehl wegen Sachschadens am Rande eines Pro-Trump-Protestes in Washington hatte. Tarrio hatte auch Waffenmagazine dabei. Die Washington Post berichtete, dass der Vorwurf des Sachschadens mit dem Verbrennen eines Banners „Black Lives Matter“ zusammenhängt, das einer Kirche gestohlen wurde.

Die Washington Post schrieb, dass Tarrio der Zeitung damals sagte, er sei einer von denen, die das Banner verbrannten. Die Polizei sagte, Tarrio – der aus Miami stammt – sei am Montag (Ortszeit) festgenommen worden, als er in der Hauptstadt ankam, wo Trump-Anhänger am Mittwoch erneut zu einem Protest aufriefen. Trump teilte am Montag auf Twitter einen Anruf mit, um an dem Protest in der Nähe des Weißen Hauses teilzunehmen. Am selben Tag muss der Kongress das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 3. November bestätigen, die der Demokrat Joe Biden gewonnen hat.

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Protest in Washington

Der Republikaner Trump und viele seiner Anhänger erkennen Bidens Wahlsieg nicht an. Sie behaupten, es sei ein massiver Wahlbetrug geworden, für den es keine Beweise gibt. Tausende Trump-Anhänger, darunter Anhänger der Proud Boys, versammelten sich im Dezember und November in Washington zu zwei Protesten. Gelegentliche Zusammenstöße fanden am Rande der Proteste statt. Der Bürgermeister von Washington, Muriel Bowser, forderte am Montag die Bewohner der Hauptstadt auf, Konfrontationen mit gewalttätigen Demonstranten zu vermeiden. Sie riet, sich am Mittwoch aus dem Protestbereich herauszuhalten.

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Betlinde Blaug

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